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Wenn Produktion und Services Hand in Hand gehen

Die Fabrik der Zukunft zeichnet sich durch automatisierte Fertigungsverfahren, datengesteuerte Prozesse und vernetzte Anlagen aus. Kurz: Die Fabriken werden immer smarter. Doch wie smart sind eigentlich die begleitenden Services?

Wenn Produktion und Services Hand in Hand gehen

Die Hersteller stehen unter Druck. Immer schneller müssen sie auf den Wandel reagieren, digitaler, individueller und flexibler werden bei immer kürzer werdenden Produktentwicklungszyklen. In der Automobilindustrie wurden beispielsweise vor einiger Zeit noch durchschnittlich sieben Jahre für die Entwicklung eines neuen Fahrzeugs benötigt. Mittlerweile sind es gerade einmal noch fünf, wenn nicht sogar nur noch drei Jahre. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach individuellen Fahrzeugen – was für selbstkonfigurierten Turnschuhe gilt, muss doch auch bei einem Auto möglich sein, denken sich die Kunden. Um all diesen Ansprüchen gerecht zu werden, setzen OEMs beispielsweise auf neue Fertigungsverfahren wie den Leichtbau oder 3D-Druck, automatisieren ihre Fertigung und arbeiten zunehmend datenbasiert.

Wie Sand im Getriebe

Doch was nützen die modernsten Abläufe, wenn eine Schraube im Weg das autonom fahrende Transportsystem stoppt? Oder wenn es keine Übersicht zu den innerbetrieblichen Warenbewegungen gibt und niemand so recht weiß, wo sich gerade ein Gabelstapler oder benötigtes Material befinden? Oder starre Wechselzyklen von Reinigungsfiltern, unabhängig davon, ob der Filter tatsächlich schon reif für den Austausch ist? Diese Beispiele ließen sich weiterführen und haben doch alle dieselbe Auswirkung: Optimierungspotenziale werden direkt auf dem Shopfloor liegen gelassen, wenn die produktionsnahen Services nicht im selben Tempo genutzt werden wie die smarte Fertigung.

Smart Production benötigt Smart Maintenance

Als Dienstleister in der Fabrik beschäftigt sich Leadec daher verstärkt damit, die Prozesse rund um die Produktion intelligent und damit kosteneffizient zu machen. Damit das gelingen kann, müssen Produktion und Services Hand in Hand gehen. Denn Daten aus der Produktion bilden die Grundlage für angeschlossene Serviceleistungen. Werden diese übergreifend zugänglich gemacht, kann ein echtes Ecosystem – also das Zusammenspiel aus unterschiedlichen Akteuren im Fertigungsbereich – entstehen. Zum Beispiel lassen sich mit Sensoren die Vibration und Temperatur von Lagern an Maschinen messen. Werden diese Informationen dem Servicepartner zur Verfügung gestellt, kann ein Dienstleister wie Leadec frühzeitig einen Ausfall vorhersagen und die präventive Wartung durchführen, was zu kürzeren Stillstand- und längeren Standzeiten der Anlagen führt. Und letztlich Kosten senkt.

Die Fabrik als System begreifen

Viele Jahre lang wurden die Serviceleistungen nur sekundär betrachtet – eher unterstützend als mitentscheidend für den Produktionserfolg. Doch beide Bereiche wachsen zusammen und genauso vernetzt wie die Fertigung ist, so vernetzt müssen auch die peripheren Leistungen sein. Damit das gelingt, kooperieren Hersteller und Service-Partner im Idealfall bereits zu Beginn der Fabrikplanung. Die Fabrik ist dann nicht teilweise, sondern ganzheitlich vernetzt und digitalisiert. Vor allem werden die Wartung und Instandhaltung über den Lebenszyklus gleich mitgedacht – und damit die Betriebskosten minimiert. Die Fabrik wird zum System. Zukunftsfähige Fertigungslayouts müssen schon bei der Planung die spätere Flexibilität mitdenken, die für die Fertigungsindustrie eines der zentralen Zukunftsthemen ist. Smart Factories bieten nahezu unendliches Gestaltungspotenzial und Raum für die Integration von Plattformen zur Datenerfassung und -nutzung. Diese Daten wiederum bilden die Basis, um technische Dienstleistungen als wichtigen Bestandteil des Fabrikbetriebs zu integrieren. Das erhöht den Output, überwacht und optimiert zugleich die Performance des Fabrikbetriebs.

Was bietet Leadec?

Leadec versteht sich selbst als Vermittler in diesem Ecosystem und als Teil eines starken Partner-Netzwerks. Unsere  Aktivitäten bündeln wir unter der Überschrift „Factory of the Future“ und arbeiten kontinuierlich an neuen Service-Modellen unter dem Stichwort „everything-as-a-service.“ Wir bieten unseren Kunden integrierte Dienstleistungen entlang des ganzen Lebenszyklus: Von der Planung und Installation, über die Inbetriebnahme modularer Fertigungssysteme bis hin zu deren Wartung und Gestaltung der Peripherie inklusive Logistik.