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Leadec global

05. November 2026

Leadec setzt auf Digitalisierung und Automatisierung beim Leergutmanagement

Stuttgart/Deutschland, 05.11.2026 – Leadec setzt die Zusammenarbeit mit einem Automobilhersteller im Bereich Leergutmanagement für weitere sechs Jahre fort. Im Fokus stehen die kontinuierliche Optimierung der Prozesse sowie der Ausbau datenbasierter Steuerungsinstrumente, Automatisierungslösungen und innovativer Logistikkonzepte wie Cross-Docking, die für mehr Transparenz und Effizienz in der Logistik sorgen.

Seit 2022 verantwortet Leadec am Produktionsstandort des Kunden das Leergutmanagement. Ein 150-köpfiges Leadec-Team im Dreischichtbetrieb steuert, sortiert und bereitet mehrere Millionen Mehrwegbehälter pro Jahr auf. Das Team koordiniert rund 1.200 verschiedene Behältertypen und sorgt für einen reibungslosen Materialfluss zwischen Produktion, Lager- und Logistikflächen. Täglich werden dabei bis zu 250 Lkw beladen und entladen.


„Die Verlängerung dieses Großauftrags ist ein starkes Zeichen des Vertrauens unseres Kunden. In den vergangenen Jahren haben wir das Leergutmanagement am Standort kontinuierlich weiterentwickelt, durch Digitalisierung, Datenanalysen und Prozessoptimierungen. Damit haben wir die Grundlage geschaffen, um auch künftige Anforderungen in der Logistik gemeinsam erfolgreich zu gestalten“, sagt Markus Glaser-Gallion, CEO von Leadec.


Von operativer Logistik zu datengetriebener Steuerung

Seit der Übernahme des Auftrags wurden die Prozesse umfassend weiterentwickelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung der Abläufe. Leadec entwickelte hierfür eine eigene Datenanalyse-Lösung, die Prognosen für das Leergutmanagement ermöglicht und als Grundlage für Kapazitäts- und Ressourcenplanungen dient. Materialströme, Auslastungen und Bedarfe können damit frühzeitig erkannt und gezielt gesteuert werden.


Neue Anforderungen in der Automobillogistik

Mit der Vertragsverlängerung übernimmt Leadec auch neue Aufgaben. Im Zuge der Weiterentwicklung logistischer Netzwerke setzt der Automobilhersteller verstärkt auf Cross-Docking-Konzepte. Dabei werden Leergutbehälter nach der Anlieferung ohne Zwischenlagerung direkt sortiert, konsolidiert und für den Weitertransport bereitgestellt. Leadec richtet seine Dispositions- und Steuerungsprozesse bereits auf diese Anforderungen aus und baut sein Know-how aus.


Parallel treibt Leadec die Automatisierung im Leergutmanagement weiter voran. Gemeinsam mit dem unternehmenseigenen Bereich Automation & Engineering entwickelt das Unternehmen derzeit eine vollautomatische Anlage zur Aufbereitung von Behältern. Die Lösung soll künftig auch an weiteren Industriestandorten zum Einsatz kommen.


„Mit Investitionen in Digitalisierung, Automatisierung und intelligente Logistiklösungen schafft Leadec die Voraussetzungen für effiziente und resiliente Materialflüsse. Von KI-gestützten Sortierprozessen bis hin zu vollautomatischen Anlagen für die Sortierung von Kleinladungsträgern entwickeln wir Lösungen, die industrielle Wertschöpfung zukunftsfähig machen. So können wir unseren Kunden eine nahtlose, kreislauffähige Produktionsversorgung aus einer Hand bieten“, sagt Markus Glaser-Gallion, CEO von Leadec.

Zwei Leadec-Mitarbeitende mit Sicherheitswesten schauen auf ein Tablet zwischen Paletten mit Ladungsträgern in einem Lager.
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Über Leadec

Leadec ist der global führende Servicespezialist für den gesamten Lebenszyklus der Fabrik und ihrer Infrastruktur. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart erzielte 2025 einen Umsatz von über 1,35 Milliarden Euro und beschäftigte rund 22.500 Mitarbeitende in 16 Ländern. Mit über 60 Jahren Erfahrung unterstützt Leadec seine Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Produktion, in mehr als 900 Fabriken an rund 380 Standorten weltweit.