Seit 2022 verantwortet Leadec am Produktionsstandort des Kunden das Leergutmanagement. Ein 150-köpfiges Leadec-Team im Dreischichtbetrieb steuert, sortiert und bereitet mehrere Millionen Mehrwegbehälter pro Jahr auf. Das Team koordiniert rund 1.200 verschiedene Behältertypen und sorgt für einen reibungslosen Materialfluss zwischen Produktion, Lager- und Logistikflächen. Täglich werden dabei bis zu 250 Lkw beladen und entladen.
„Die Verlängerung dieses Großauftrags ist ein starkes Zeichen des Vertrauens unseres Kunden. In den vergangenen Jahren haben wir das Leergutmanagement am Standort kontinuierlich weiterentwickelt, durch Digitalisierung, Datenanalysen und Prozessoptimierungen. Damit haben wir die Grundlage geschaffen, um auch künftige Anforderungen in der Logistik gemeinsam erfolgreich zu gestalten“, sagt Markus Glaser-Gallion, CEO von Leadec.
Von operativer Logistik zu datengetriebener Steuerung
Seit der Übernahme des Auftrags wurden die Prozesse umfassend weiterentwickelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung der Abläufe. Leadec entwickelte hierfür eine eigene Datenanalyse-Lösung, die Prognosen für das Leergutmanagement ermöglicht und als Grundlage für Kapazitäts- und Ressourcenplanungen dient. Materialströme, Auslastungen und Bedarfe können damit frühzeitig erkannt und gezielt gesteuert werden.
Neue Anforderungen in der Automobillogistik
Mit der Vertragsverlängerung übernimmt Leadec auch neue Aufgaben. Im Zuge der Weiterentwicklung logistischer Netzwerke setzt der Automobilhersteller verstärkt auf Cross-Docking-Konzepte. Dabei werden Leergutbehälter nach der Anlieferung ohne Zwischenlagerung direkt sortiert, konsolidiert und für den Weitertransport bereitgestellt. Leadec richtet seine Dispositions- und Steuerungsprozesse bereits auf diese Anforderungen aus und baut sein Know-how aus.
Parallel treibt Leadec die Automatisierung im Leergutmanagement weiter voran. Gemeinsam mit dem unternehmenseigenen Bereich Automation & Engineering entwickelt das Unternehmen derzeit eine vollautomatische Anlage zur Aufbereitung von Behältern. Die Lösung soll künftig auch an weiteren Industriestandorten zum Einsatz kommen.
„Mit Investitionen in Digitalisierung, Automatisierung und intelligente Logistiklösungen schafft Leadec die Voraussetzungen für effiziente und resiliente Materialflüsse. Von KI-gestützten Sortierprozessen bis hin zu vollautomatischen Anlagen für die Sortierung von Kleinladungsträgern entwickeln wir Lösungen, die industrielle Wertschöpfung zukunftsfähig machen. So können wir unseren Kunden eine nahtlose, kreislauffähige Produktionsversorgung aus einer Hand bieten“, sagt Markus Glaser-Gallion, CEO von Leadec.

