Das neue Partnerschaftsmodell ermöglicht Industrieunternehmen nachhaltige Modernisierungen ohne eigene Investitionen. Das Portfolio reicht von einer modernen Energieversorgung des gesamten Werkes über energiesparende Lösungen für die Gebäude bis hin zu Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. „E.ON Energy Infrastructure Solutions übernimmt die Finanzierung und den Betrieb der Energielösungen, Leadec bringt sein technisches Know-how für die Umsetzung und die spätere Instandhaltung aus über 60 Jahren Erfahrung in Fabriken weltweit ein“, erklärt Markus Glaser-Gallion, CEO der Leadec-Gruppe.
Investition in die Dekarbonisierung der Industrie
E.ON Energy Infrastructure Solutions begleitet die Transformation der Energieinfrastruktur seiner Partner über die gesamte Wertschöpfungskette – von Planung, Bau und Finanzierung bis hin zum Betrieb und zur laufenden Optimierung von Energieerzeugungs- und Managementsystemen. Mit rund 5.300 Expertinnen und Experten in über 14 europäischen Ländern verbindet das E.ON-Segment internationale Erfahrung mit tiefem lokalem Know-how. So entstehen Lösungen, die höchsten Technologie- und Sicherheitsstandards entsprechen und sich nahtlos in lokale Infrastrukturen und regulatorische Rahmenbedingungen einfügen.
„Wir finanzieren und realisieren die Umrüstung, damit unsere Kunden ihre Nachhaltigkeitsziele und gesetzlichen Anforderungen erreichen können. Dadurch bleibt ihr Investitionsbudget für eigene Kerngeschäfte frei. Gleichzeitig schaffen langfristige Stromverträge mehr Planungssicherheit und stärken die Energieversorgung. Mit Leadec haben wir einen Partner an unserer Seite, der Fabriken und ihre speziellen Anforderungen sehr genau kennt, die Umsetzung vor Ort übernimmt und langfristig für Instandhaltung und Optimierung sorgt“, sagt Markus Mader, CFO E.ON Energy Infrastructure Solutions.
Leadec liefert sowohl schlüsselfertige Lösungen als auch Teilprojekte, insbesondere elektrische und mechanische Installationen sowie die anschließende Wartung der folgenden Systeme: Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen), Batteriespeichersysteme (BESS), LED-/Beleuchtungslösungen, EV-Ladestationen, HLK-Anlagen, Gebäudemanagementsysteme (BMS) und Retrofit für Elektrodienstleistungen.
Booster für die Fabriken in Europa
Von dem gemeinsamen Angebot können Industriekunden in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei und Frankreich profitieren. Der Schwerpunkt liegt auf den Branchen Automobil, Lebensmittel und Getränke, Chemie, Stahl, Glas, Zellstoff und Papier, Zement, Produktion und Rechenzentren. Derzeit befinden sich bereits 80 Projekte in der Umsetzung, in Deutschland, Polen, Ungarn, Tschechien und Großbritannien.
Photovoltaikanlage für BMW Group in Ungarn
Bereits erfolgreich abgeschlossen ist ein Projekt für das BMW Group Werk in Debrecen, Ungarn, bei dem auf einer insgesamt rund 510.000 Quadratmeter großen, mit Photovoltaik überdachten Fläche rund 320.000 Quadratmeter Solarmodule installiert wurden. Mit anderen Worten: Auf einer Fläche, die 70 Fußballfeldern entspricht, wurden 71.000 Paneele mit einer Gesamtleistung von 43 Megawatt installiert. E.ON übernahm die Finanzierung, stellte die Paneele bereit und schafft mit dem Power-Purchase-Agreement (PPA) für das Werk langfristige Planungssicherheit. Leadec war unter anderem für die Installation der PV-Anlage auf dem 95.000 m² großen Dach des Karosseriewerks verantwortlich, übernahm die AC-Anbindung mehrerer Anlagen sowie den Feuerschutz.

Markus Mader, CFO E.ON Energy Infrastructure Solutions (links) und Markus Glaser-Gallion, CEO der Leadec-Gruppe. (Bild: Jörg Mettlach/E.ON)